Archiv für den Monat: Mai 2014

Wie kann man eine Tätowierung entfernen – Cover up?

Tattooentfernung mit Cover up?

Grundsätzlich gilt, dass man eine Tätowierung mit einem Cover-Up gut überdecken kann. Abhängig vom Alter deiner Tätowierung (je ausgeblasster desto besser) von deiner Farbe (je mehr helle Farben umso besser) und dem Motivwunsch ist wirklich vieles mit einem Cover-Up möglich. Lass dich von einem Tätowierer gut beraten und lass ihn mit neuen Ideen kommen, die vielleicht auf deinem Motivwunsch aufsetzen und so angepasst werden, dass das alte Motiv noch besser eingarbeitet werden kann und letztendlich vollständig verschwindet.

Tattooentfernung mit Laser?

Die Entfernung einer Tätowierung mit Laser ist möglich, jedoch häufig nicht ohne großes Risiko. In jedem Fall ist die Laserbehandlung – natürlich abhängig von der Größe – sehr teuer. Das größte Risiko bei der Laserentfernung eines Tattos ist, dass die Zusammensetzung der Farben nicht genau bekannt sind. Dies ist riskant, da sich jedes Pigment bei einer Laserbehandlung eines Tattoos anders verhält und man das Ergebnis niemals voraussagen kann.

Ein typisches und leider auch nicht seltenes Problem einer Laserbehandlung einer Tätowierung ist, dass z.B. bei missglückten Permanent-Make-Ups die Pigmentfarbe nicht verschwindet sondern lediglich die Farbe ändert. So ist es möglich, dass ein zuvor schwarzer Lidstrich danach dunkelrot wird und eine rote Lippenkontur dunkler und somit noch stärker in den Vordergrund tritt. Dies sind natürlich sicherlich Einzelfälle, allerdings verdeutlichen sie das Risiko bei Tätowierungen die immer zu sehen sind (z.B. im Gesicht, am Hals, …).

Woran erkennt man einen guten Tätowierer?

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Wie immer gilt – der erste Eindruck zählt. Ein guter Tätowierer arbeitet nach den aktuellen Hygienevorschriften. Er nutzt Einwegnadeln und öffnet deren sterile Verpackung erst, wenn der Kunde für die Tätowierung bereit ist. Ein wirklich guter Tätowierer kann zeichnen und malen und überträgt nicht nur abgepauste Vorlagen aus dem Internet. Doch wie erkennt man die Kompetenz eines Tätowierers?

Ganz einfach lass dir möglichst viele Tätowierungen zeichnen, durchforste das Internet nach Bewertungen und beobachte ihn, wenn du einen Sonderwunsch für eine Tätowierung hast. Gute Tätowierer können dir fast jeden Wunsch erfüllen, weil sie mit ihrer Zeichenkunst auch Vorlagen verändern und anpassen können. Vielleicht hat der Tätowierer selbst ein paar handgemalte Vorlagen die du dir zeigen lassen kannst.

Muss ein Tätowierer gut zeichnen können? Das hängt natürlich sehr vom Motiv ab, wenn es genau so wie ein Ausdruck übertragen werden soll, ist die Zeichenkunst nicht zwingend notwendig. Allerdings ist es von Vorteil, wenn der Tätowierer weiß, wie sich Licht und Schatten auf einem Motiv verhalten, wenn er Zeichnen kann und auch dann seine Tätowierung fertigstellen wird, wenn die Übertragungsfarbe versehentlich mitten in einer Tätowierung verloren gegangen ist.

Hygiene im Tattoostudio

Zudem ist er auch auf einen Besuch vom Gesundheitsamt bestens vorbereitet. Er hat die aktuelle Hygienevorschriften im Studio aufgehangen, hat einen Reinigungsplan an der Wand aus welchem das Datum und die Uhrzeit der letzten kompletten Reinigung abzulesen ist und er hat alle Oberflächen sauber und steril vorbereitet. Vor der Tätowierung reinigt er die Haut mit einem Sterilium und hat seine Tätowiermaschine, die Kabel zur Maschine und die Flächen auf denen die neuen Farbtöpfchen stehen mit Folien abgeklebt. Nur so stellt er sicher, dass kein Kunde von anderen mit Krankheiten infiziert werden kann und wird durch seine Sorgfalt seiner Verantwortung eines Kunden gegenüber gerecht.

Die Farben eines guten Tätowierers

Auch die Farben sind wichtig, denn es gibt durchaus Farben die nicht zugelassen sind und unter der Haut auslaufen. Sie hinterlassen hässliche ausgelaufene Flächen und machen eine Kernspinthomographie im schlimmsten Fall unmöglich. Frag den Tätowierer deines Vertrauens ob die Farben zugelassen sind – wie z.B. die Farben der hochwertigen Marke „Bullets“.

Hochwertige schwarze Tätowierfarben basieren häufig auf einer Kombination von Schellack und Amoniak. Bindemittel – sogenannte Polyvinylpyrrolidone – die zur Viskositätsregulierung dienen sorgen für eine gute Verteilung der Farbpigmente im Wasser. Seit November 2008 gibt es in Deutschland eine Tätowerimttelverordnung die die Verwendung von applizierten Farbstoffen regelt.

Die räumliche Nähe

Es kann sein, dass du deine Tätowierung nachstechen lassen musst oder sich hin und wieder mal ein Strich unter der Haut im Heilungsprozess löst. Dies passiert häufig bei Anfängern aber kann auch je nach Haut beim Profi auftreten. Die räumliche Distanz ist folglich nicht ganz unwichtig, will man nicht gleich an das andere Ende der Welt reisen.